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ETF mit 5-prozentiger Dividendenrendite

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Zuletzt aktualisiert am Mai 28, 2021

Bei einer aktuellen Bewertung von 22,70€, beinhaltet der SPDR S&P Global Dividend Aristocrats UCITS ETF (WKN: A1T8GD) die Möglichkeit einen Dividenden-ETF mit einer jährlichen Ausschüttungsrendite von mehr als 4,5 Prozent zu beziehen. Dabei dient eine jährliche Ausschüttung von 1,04€ je ETF-Anteil als Bewertungsgrundlage (Quelle: Justetf.com).

Gemäß Factsheet beinhaltet der ETF ausschließlich Titel, die “seit mindestens zehn aufeinander folgenden Jahren eine Ausschüttungspolitik verfolgen, welche auf die Erhöhung oder Beibehaltung von Dividenden abzielt, und zugleich eine positive Eigenkapitalrendite und einen positiven operativen Cashflow aufweisen“. Die Sektorengewichtung weist einen Schwerpunkt der Finanz-, Versorgungs- und Materialbranche auf. Dabei zählen die Unternehmen DOMINION ENERGY INC, AT&T INC, LTC PROPERTIES INC & IBM INC zu den am höchsten vertretenen Aktiengesellschaften.

Nun zur Performance des ETFs. Diese lässt oder besser gesagt lies leider sehr zu wünschen übrig. Der Dividenden-ETF konnte im Jahre 2019 eine Nettorendite von mehr als 20 Prozent generieren. In der laufenden Periode 2020, fällt er jedoch mit einer negativen Rendite von circa 25 Prozent gegenüber zahlreicher Vergleichsfonds ab. Betrachtend eines Vergleiches mit dem iShares Core MSCI World UCITS ETF USD (Acc.) (WKN: A0RPWH), steht hierbei ein Defizit von über 30 Prozent zu Buche.

Nichtsdestotrotz bedeutet das nicht, dass diese vergleichsweise schwache Performance sich auch in Zukunft fortsetzt. Ein Grund hierfür spricht, dass aufgrund der Dividenden-Leitlinie des ETFs der Großteil des Fonds umgeschichtet werden musste. Nun beinhaltet der ETF ausschließlich Unternehmen, die auch in der Krise an einer nachhaltigen Dividendenpolitik festhalten konnten. Ein Beispiel hierfür könnte die Firma IBM darstellen. Die Aktiengesellschaft wurde in der Krise seitens der Anleger hart abgestraft, konnte aber bereits durch seine äußerst positiv bewerteten Halbjahreszahlen sein Wachstumspotenzial aufzeigen. Gerade neu erschlossene Bereiche (Akquisition Red Hat) im Cloud Computing könnten IBM zukünftig starke Umsätze, Margen und damit auch Gewinne liefern. IBM stellt jedoch nur einen der über 80 beinhalteten Vermögenswerten dar. Aber auch beispielsweise Dominion Energy, ein Big Player im Energie-Geschäft, das erst kürzlich mit der Ankündigung eines zehn Milliarden Deals mit Berkshire Hathaway (Warren Buffet) für Furore sorgte, konnte in den letzten Jahren stetiges Umsatzwachstum generieren.

Es zeigt sich also, die neu enthaltenen Aktiengesellschaften verfügen über stärkeres Wachstumspotenzial als früher integrierte Titel wie beispielswesie Hennes & Mauritz. Weniger starke Wachstumstitel wie AT&T wurden außerdem zu hart am Aktienmarkt korrigiert, so dass auch hier Kurspotenzial lauert. Zusammenfassend bin ich der Meinung, dass Investoren, die auf der Suche nach einem weniger volatilen, und jetzt auch hoffentlich krisenresistenteren Anlagemöglichkeit, beim SPDR S&P Global Dividend Aristocrats UCITS ETF (WKN: A1T8GD) gut aufgehoben sind. Zudem belohnt man sich mit einer üppigen jährlichen Rendite von circa 4,5 Prozent. Diese könnte sich nach der Erholung aus den prävalenten Krisenjahre/-n weiter erhöhen. Zur Diversifikation des Portfolios erscheint dieser Dividenden-ETF daher als durchaus sinnvoll.

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